Samstag, 19. Juni 2010

Das finale Spiel

Das finale Spiel
Der FC Laube bejubelte im Entscheidungsspiel gegen Eberstadt einen 6:0-Erfolg. Der Vorteil des FCL-Teams liegt in deren Routine und Erfahrung.Foto: Alex Bertok

Fussball -  Auf dem Sportgelände der TSG Heilbronn in den Wertwiesen kommt es an diesem Samstag (16 Uhr) zum letzten Showdown der Fußballsaison 2009/2010. Im Relegationsspiel zur Bezirksliga stehen sich der SC Abstatt und der FC Laube 02 Heilbronn gegenüber. Abstatt ist der erste Nichtabsteiger der Bezirksliga, das Laube-Team hat sich über die Entscheidungsspiele der drei A-Liga-Vizemeister für diese finale Begegnung qualifiziert.

Daumendrücken

Beim A3-Vertreter SV Massenbachhausen drückt man dem Liga-Konkurrenten FC Laube kräftig beide Daumen. Realisieren die Heilbronner den Aufstieg in die Bezirksliga, wird in der Kreisliga A3 wieder ein Platz frei und Massenbachhausen müsste, trotz verlorener Relegation gegen den TSV Nordhausen, nicht in die B-Liga absteigen.

"Das Laube-Team verfügt über wesentlich mehr Routine und ist daher etwas favorisiert. Die sind dem Druck in so einem Spiel eher gewachsen", sagt SCA-Funktionär Michael Wurst, dessen Team es auf ein Durchschnittsalter von ungefähr 22 Jahre bringt. "Der Ausgang des Spiels ist aber auch von der Tagesform abhängig. Die Mannschaft, die zuerst die Nervosität ablegen kann, ist im Vorteil."

Vorteil

SCA Laube-Trainer Steffen Hecker sieht den SC Abstatt im Vorteil. "Die haben es in einer schweren Bezirksligarunde auf 41 Punkte gebracht. In den Jahren zuvor hätte das locker für den Klassenerhalt gereicht." Hecker wägt ab: "Diese junge Mannschaft könnte uns überrennen oder sie sind zu grün hinter den Ohren, um gegen uns zu bestehen. Die Erfahrung könnte am Ende für uns sprechen." Der FCL spielt ohne Druck, die Saison ist erfolgreicher verlaufen als dies die Verantwortlichen erwartet hatten. "Sollten wir nicht aufsteigen, geht für uns die Welt nicht unter", sagt Hecker.

Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Andreas Bopp (Olnhausen). Ursprünglich war Benjamin Schmidt (Obereisesheim) vorgesehen. tok