Freitag, 28. Mai 2010

Olympia in Haubersbronn

(gni). Wir sind Griechenland, dachten sich die E-Junioren-Fußballer des TSV Haubersbronn. Zumindest während der Mini-WM des Zeitungsverlags Waiblingen am 21./13. Juni in Waiblingen sind sie es. Was also lag näher, als Olympische Wettbewerbe zur Vorbereitung auszurichten.

Aus dem antiken olympischen Programm suchten sich die Haubersbronner vier Wettbewerbe aus: Halma (Weitsprung), Dromos (Marathon/Stadionlauf), Diskos (Frisbee) und Akontion (Speerwerfen) und ergänzten das Ganze zeitgenäß um Elfmetros (Elmeterschießen). „Die Kinder waren zwei Stunden lang beschäftigt“, sagt Trainer Rainer Klauß. „Es war richtig nett.“Die Teilnehmer liefen zunächst in selbstgenähte weiße Tunikas gekleidet ins Stadion ein. Maskottchen Tizian (fünfjähriger Sohn des Trainers) durfte das olympische Feuer anzünden. Offiziell begrüßt wurden sie von Hera, der Frau von Göttervater Zeus – im wahren Leben mit dem Trainer verheiratet. Alle 13 Athleten vertraten eie griechische Stadt oder Insel. Nach fünf Disziplinen stand der Olympiasieger fest. Gold ging an Levin Rommel, Silber an Maximilian Degele und Bronze an Simeon Gabriel. Alle anderen wurden Vierter. „Ein toller Tag, an denen sich alle gerne zurückerinnern“, resümiert Rainer Klauß. „Es hat eigentlich nur noch ein Gyrosstand gefehlt. Dann wär’s perfekt gewesen.“